Gehirn - selbstlernende Organisation |
Wie kommt es, dass wir plötzlich abolut selbstverständliche Dinge wie unseren PIN Code nicht mehr verfügbar haben, obwohl wir Ihn doch schon hunderte mal benutzt erfolgreich benutzt haben? Mit einem linearen Speicher oder einer linearen Verarbeitung ala Computer lässt sich diese Vorstellung nicht verbinden. Trotzdem hält sich der Glaube, unser gehirn gleicht einem Megacomputer. Es fällt uns nicht leicht von diesem Modell abstand zu nehmen, da uns Linearität in komplexen Systemen vorgaukelt, wir könnten diese verstehen. Das selbst komplexe lineare Systeme sich unserer Kontrolle entziehen (Blackbox) vergessen wir dabei. Schlimmer wird unser Dilemma aber, wenn komplexe Systeme nach den REgeln der Selbstorganisation ablaufen. Dann entziehen sich dies vollends einer eindeutigen Bewertung und Definition, da eine Vorhersage nur dendenziell möglich ist.
Hochautonome Verhaltensabläufe werden meist durch ein Zuviel an Bewußtheit und Aufmerksamkeit eher behindert als begünstigt. Wir können plötzlich nicht mehr sprechen, wenn wir vor eine Gruppe treten, oder wir können nicht mehr locker sein, wenn jemand zu uns sagt - "Sei doch mal locker" u.a.. Wenn es um von uns als Problem deklarierte Verhaltensweise oder Situation handelt, dann wird das Problemchen vielfach erst zum ausgewachsenen Problem. In fortgeschrittenen Stadien kann dies bis zu einem Komplex oder einer psychischen Verhaltensstörung ausweiten.
Wie kommt es, dass wir plötzlich abolut selbstverständliche Dinge wie unseren PIN Code nicht mehr verfügbar haben, obwohl wir Ihn doch schon hunderte mal benutzt erfolgreich benutzt haben? Mit einem linearen Speicher oder einer linearen Verarbeitung ala Computer lässt sich diese Vorstellung nicht verbinden. Trotzdem hält sich der Glaube, unser gehirn gleicht einem Megacomputer. Es fällt uns nicht leicht von diesem Modell abstand zu nehmen, da uns Linearität in komplexen Systemen vorgaukelt, wir könnten diese verstehen. Das selbst komplexe lineare Systeme sich unserer Kontrolle entziehen (Blackbox) vergessen wir dabei. Schlimmer wird unser Dilemma aber, wenn komplexe Systeme nach den REgeln der Selbstorganisation ablaufen. Dann entziehen sich dies vollends einer eindeutigen Bewertung und Definition, da eine Vorhersage nur dendenziell möglich ist.
Hochautonome Verhaltensabläufe werden meist durch ein Zuviel an Bewußtheit und Aufmerksamkeit eher behindert als begünstigt. Wir können plötzlich nicht mehr sprechen, wenn wir vor eine Gruppe treten, oder wir können nicht mehr locker sein, wenn jemand zu uns sagt - "Sei doch mal locker" u.a.. Wenn es um von uns als Problem deklarierte Verhaltensweise oder Situation handelt, dann wird das Problemchen vielfach erst zum ausgewachsenen Problem. In fortgeschrittenen Stadien kann dies bis zu einem Komplex oder einer psychischen Verhaltensstörung ausweiten. Die Verhaltensabläufe führen dann in eine wechselseitige Versärkung - eine "postive Rückkopplung" (hier nicht gleichzusetztn mit gut). Dieses Phänomen beruht hauptsächlich auf den Prinzipien der Selbstorganisation von Systemen (hier unser Geist/Psyche).
Neben der Möglichkeit dass geornete Systemabläufe durch Zwang (determiniertheit, linearität) erreicht werden können - wie zum Beispiel bei den gängigsten Maschinen) - gehen die meisten geordneten Abläufe in natürlichen Systemen den Weg der Selbsorganisation. Durch Zwang erreichte geordnete Systemabläufe funktionieren nur in engen Systemgrenzen relativ gut. In komplexen Systemen fürht diese Herangehensweise relativ schnell zur Verhärtung, da eine Systemanpassung - Neuorganisation - nicht vorgesehen ist. Hingegen liefern sich Selbstorganisierende Systeme auch in höchstkomplexen Systemen (z.B. der menschliche Körper) flexible und sehr schnelle Lösungen. Die Lösungen sind dynamsich und wechseln mit dem komlexitätsgrad und der aktuellen Verfügbarkeit von Energie.
In fast allen Bereichen der wissenschaftlichen Forschung, insbesondere auch bei den Königsdisziplinen Physik und Mathematik hat sich das Verstehen und Akzeptieren von Selbstorganiserenden Systemen durchgesetzt. Im bereich des menschlichen Verhaltens und beim Beschreiben der menschlichen Psyche hingegen tun wir uns damit sehr schwer. Ebenso bei großen unternehmensstrukturen, die auf Grund der Anzahl von Menschen, die m Erfolg beteiligt sind, tun wir dabei aber immer noch schwer, bzw. negieren diese Art der Betrachtung. Dies liegt unseres Erachtens darin, dass wir auf Vertrauen (in die Selbstorganisation) aufbauen und Kontrolle aufgeben müssten. Unsere Unternehmens-Systeme sind aber bisher nicht darauf vorbereite, weil deren Sturkturen aus der Hochzeit der Industriealisierung und nicht auch der Wissengesellschaft kommen. Nachchhaltiger Erfolg ist somit nur mit viel Druck, Energieverlust und Widerstand aufrecht zu erhalten.
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Mit dem Selbstorganisationsdenken kompatible Therapie- und Coachingprinzipien |
Mit dem machanistischen Denken verbunde Therapie- und Coaching Prinzipien |
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wirkliche Akzeptanz des Gegebenen als Ausgangspunkt für Entwicklung und Veränderung, spielersicher Umgang mit Veränderung |
"überzogener Veränderbarkeitsoptimismus" - das kriegen wir schon hin |
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intuitives Vorgehen mit Gespür für den richtigen Punkt, Zeitpunkt |
Direktives Vorgehen und Handeln - Handeln entlang von starren Normen/Kontrolle |
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Gleichgewicht zwischen spielerischer Reflektion und Selbstvergessenheit |
kein Bewußtsein für Problematiken der übermässigen Kontrolle, zu kritsichen Betrachtung, und zu starken Selbstbeobachtung |
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Anerkennung von Logik, vernetzten unscharfen Denken und Gefühl |
Logik als das einzeige akzeptierte Denkmodell |
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Salutogenes als Prinzip: Wenn das gesunde wächst, heilt eine Unstimmigkeit vielfach von alleine - Weg von der Problemorientiertheit hin zum lösungsoffenen Herangehen, dabei kann die Lösung wo anders liegen als vermutet |
Patogenese als Prinzip: Ausrichtung auf die Reperatur von "Defekten" - Problemzentriertheit |
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konsturkitvistisches Weltbild, der Klient weist die Sicht der Welt zu |
naiv-realistische Erkenntnistheorie |
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angelehnt an einen Beitrag in Psychologie heute vom Juli 2004 |
Wichtige Prinzipien für sich selbstorganisierende Systeme:
Vertrauen, Fehlerkultur, Geschenlassen, Geduld, spielierischer Umgang, selbstverantwortliche Individuen, Akeztieren ungewohnter, anderer Lösungsansätze, Wahrnehmen des Ganzen als was gesamtes aus Teilen.
Der inneren Stimme zu lauschen ist ein Fähigkeit die uns in richtung Selbstorganisation bringt. Wie kommt es, dass wir dieser Stimme so selten folgen oder sie gar wahrnehmen können. Es erforderte einen augenblick der Ruhe und absichtslosen Betrachtung um einen Zugang zu bekommen.
Timothy-Gallway, den man sicherlich unweidersprochen als einen Pioneer des heutigen Coaching sehen kann, legt auf die Hrstellung einer gesunden Selbstorganisation sein größtes augenmerk. Es wird Zeit, dass wir im Coaching uns nicht zu sehr auf Methodik und Zertifizierung, also Kontrolle, konzentirieren sondern auf die Herstellung eines freunlichen Umfeldes für Selbstorganisation. Dies braucht manschmal Zeit und insbesondere Vertrauen und ist nicht in knapp bemessenen Sitzungsszenarien zu verwirklichen. |