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 Qualität des Coaches

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Was zeichnet einen guten Coach aus? 

Qualität des Coachs – Coaching-Erfahrung und -Wissen

Im Folgenden haben wir anhand von Definitionen die Daniel Goleman in seinem Buch "Der Erfolgsquozient" (Hanserverlag, S39 ) für Interpersonale Kompetenzen (soziale Kompetenzen) gegeben hat, eine Liste von Faktoren herausgenommen, die uns für einen Coach als wichtig erscheinen.


Empatie

  • Die Fähigkeit, andere Menschen zu verstehen: Gefühle und Sichtweisen anderer feinfühlig erfassen und an ihren Sorgen aktiv Anteil nehmen (Mitgefühl - nicht Mitleid)
  • Die Fähigkeit, anderen Menschen zu helfen, sich zu entwickeln: Entwicklungsbedürfnisse anderer erfassen und ihre Fähigkeiten fördern
  • Serviceorientierung: die Bedürfnisse der Kunden ... erkennen ...
  • Vielfalt nutzen: die durch die Verschiedenheit der Menschen entstehenden Chancen nutzen
  • Politisches Bewusstsein: Die emotionalen Strömungen und Machtbeziehungen in einer Gruppe erfassen

Soziale Fähigkeiten

  • Einfluss: sich wirksamer aber korrekter Mittel der Beeinflussung bedienen
  • Kommunikation: unvoreingenommen und bewusst zuhören ...
  • Konfliktbewältigung: über Meinungsverschiedenheiten verhandeln und sie beilegen
  • Führung: einzelne Gruppen inspirieren und lenken
  • Katalysator des Wandels: den Wandel initiieren
  • Bindungen aufbauen: ... Beziehungen pflegen
  • Zusammenarbeit: mit anderen für gemeinsame Ziele zusammenarbeiten
  • Teamfähigkeiten: beim Verfolgen gemeinsamer Ziele für Gruppensynergie sorgen

Fachliche Fähigkeiten und Erfahrungen

  • Berufserfahrung
  • Methodenerfahrung
  • Wirtschaftserfahrung
  • Beziehungs- und Kommunikationserfahrung

Persönliche Kompetenzen

Der Coach kommt nicht daran vorbei, für seine Integrität seine persönlichen Kompetenzen zu pflegen. Integrität ist Träger für eine aufrichtige Beziehungsfähigkeit. In der Literatur wird dieser Punkt gern vergessen oder ausgelassen. Wir meinen aber, dass ein gewissenhafter Coach diesen Punkt niemals vernachlässigen darf und wird.

Selbstwahrnehmung (nach Goleman, aaO S. 39)

  • Emotionales Bewusstsein: die eigenen Emotionen und Intuitionen und ihre Auswirkungen erkennen
  • Zutreffende Selbsteinschätzung: die eigenen Stärken (Ressourcen) und Grenzen kennen
  • Selbstvertrauen: ein positives Selbstwertgefühl und eine entsprechende Einschätzung der eigenen Fähigkeiten

Selbstregulierung

  • Selbstkontrolle: störende Emotionen und Impulse in Schach halten
  • Vertrauenswürdigkeit: sich an Aufrichtigkeit und Integrität orientieren
  • Gewissenhaftigkeit: Verantwortung für die eigene Leistung übernehmen
  • Anpassungsfähigkeit: Flexibilität angesichts des Wandels
  • Innovation: neue Ideen, Methoden und Informationen bereitwillig aufnehmen
  • Gut und ausgewogen mit seiner Kraft und Energie haushalten (Ergänzung durch Coaching Pool)

Motivation

  • Leistungsdrang: einen hohen Leistungsanspruch erfüllen oder übertreffen ohne sich zu überfordern (Ergänzung Coaching Pool)
  • Engagement: sich die Ziele der Gruppe oder des Betriebs zu eigen machen ohne die Verantwortlichkeit des/der Klienten zu übernehmen (Ergänzung Coaching Pool)
  • Initiative: bereit sein, Chancen zu ergreifen
  • Optimismus: trotz Hindernisse und Rückschläge beharrlich seine Ziele verfolgen

Persönliche Erfahrungen

  • Lebenserfahrung: vielfältige Erfahrungen im Bereich Persönlichkeit, Interpersonalität, Beruf, Hausfrau/Mann, Arbeitslosigkeit, Krisen, Familie, Beziehungen ....
  • Berufserfahrung: idealerweise in den Bereichen Auszubildender, Mitarbeiter, Führungskraft, Selbstständigkeit (Unternehmer) und Management
Zum Thema

Bücher von Daniel Goleman:

Emotionale Intelligenz.

EQ 2. Der Erfolgsquotient.

 
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